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1. Schule deine Liebesfähigkeit!Die Kunst der Liebe ist eine hohe Kunst. Die Liebe ist eine Kraft, die stets vom Liebenden ausgeht und nicht vom Geliebten. Ideal ist daher, wenn Liebe auf Gegenliebe stößt, was jedoch gar zu oft nicht der Fall ist. Die Liebesfähigkeit schulen heißt daher, sich der uns innewohnenden Kraft bewußt zu sein, sie zu fördern und zu pflegen. Selbstsucht ist der Feind der Liebe und sorgt oft für den Umschlag von Liebe in Haß. Erfolgreich zu lieben heißt erfolgreich zu wirken. Wahre Liebe ist nicht die, auf die man wartet, sondern die, die man wirklich lebt. Wer oder was auch immer von dir geliebt wird, deine Liebe sollte ein Gewinner-Gewinner-Spiel sein. Vorgebliche Liebe, die nur die Lebensenergien anderer anlockt, um sie zu vergeuden, ist verderblich.2. Schule deine Kampffähigkeit!Die Schule der Kampfkunst ist eine hohe Kunst. Wo es widerstreitende Interessen gibt, da gibt es auch Kampf. Es ist das Ziel des Weisen, den Kampf in einer würdigen Weise zu führen. Ziel eines Kampfes ist der Sieg, doch es gibt verschiedene Stufen des Sieges. Der höchste, glänzenste Sieg besteht darin, daß der Feind zum Freund wird. Doch nur den höchsten Meistern ist diese Kunst zueigen.3. Schule deine Organisationsfähigkeit!Die Zivilisation, in der wir leben, mit all ihren Vorteilen und Nachteilen, ist das Produkt menschlicher Kooperation. Ohne Kooperation mit seinesgleichen ist der Mensch zu fast nichts in der Lage, jedes Tier ist ihm überlegen. Von daher ist die Kunst der Organisation eine hohe Kunst. Sie besteht in der Fertigkeit, Gruppen und Organisationen zu inspirieren und zu führen. Die Kunst der Führung erlernen zu wollen heißt nicht, sich über andere zu stellen, so wie auch Führung nicht heißt, andere zu dominieren und zu Statisten des Gruppenprozesses zu machen. Führen heißt dem Gesamten Dienen. 4. Schule deine Kommunikationsfähigkeit!Gemeinschaftsbildung hat Vertrauen zur Voraussetzung.
Ohne Vertrauen gibt es keine dauerhafte Gemeinschaft. Je stärker und je umfassender das
gegenseitige Vertrauen, desto fester und unzerstörbarer die Gemeinschaft. 5. Schule dein Charisma!Wer Segensreiches bewirken will, der braucht auch
Wirkkraft, Ausstrahlung, man sagt auch Charisma dazu oder Ausstrahlung. Charisma ist die
Gesamtheit deiner Wirkung auf andere Menschen und auf deine Umwelt. 6. Schule deine Glücksfähigkeit!Der Mensch lebt, um glücklich zu sein. Selbst wenn
er einer Pflicht folgt,. So folgt er ihr in der Erwartung, daß die Pflichterfüllung ihn
glücklich macht. Und doch bezeichnen sich die wenigsten Menschen als glücklich. Das
Glück ist nämlich eine hohe Kunst. Glück ist unteilbar. Die Vorstellung, daß ein
Mensch für sich allein glücklich sein könnte, ist irrig und verhängnisvoll. Glück ist
eine soziale Funktion. Gleichfalls irrig ist die Annahme, daß bestimmte materielle
Bedingungen gegeben sein müssen, um glücklich zu werden. Glück ist ein Prozeß, eine
Wechselwirkung des Individuums mit dem Kosmos. Zum Glück muß man fähig sein. Die
Fähigkeit läßt sich erlernen. 7. Schule deine Kunstfertigkeit!Die Welt kreativ zu verändern und zu kultivieren,
Gestaltungswillen verwirklichen, das ist Kunst. Nur einfältige Gemüter meinen, daß
künstlerische Aktivität nur sogenannten Künstlern vorbehalten werden. Jeder Mensch
trägt einen Künstler in sich. Die Kunst der Gestaltung ist daher eine hohe Kunst. Übe
sie in mannigfaltigen kleinen und großen Dingen! Zu den großen Dingen gehört auch die
Spritualität. 8. Schule dein Selbstbewußtsein und dein Selbstvertrauen!Selbstbewußtsein zu haben bedeutet eigentlich, sich
seiner selbst bewußt sein. Wer ist das schon von den vielen, denen man ein "großes
Selbstbewußtsein" nachsagt? Selbstvertrauen zu haben bedeutet, sich selbst zu
vertrauen. Um jemanden zu vertrauen, sollte man ihn schon kennen. Differenzierte
Persönlichkeiten sind vielfältig, nicht einfältig. Aber oft haben sie es nicht leicht,
ihre eigenen vielen Seiten und Aspekte in Einklang zu bringen. Gelingt es aber, sich
selbst zu integrieren, so kann man sich auch kennenlernen und sich selbst vertrauen.
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