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Es walten zwei segnende Urkräfte im Kosmos. Es sind die Große Göttin und der Große Gott. Liebend umfangen sich beide und ihre Liebe bringt schöpferische Bewegung in die Welt. Die Göttin hat viele Namen und Gesichter, sie heißt Gaia, Venus, Demeter, Aphrodite, Isis und Freya. Der Gott hat viele Namen und Gesichter, er heißt Tinia, Odin, Swantevit, Elohim, Zebaoth und Manitou. Segnend ergießt der Himmel den Regen über die die Erde und bringt die Pflanzen zum Keimen. Sie erblühen unter den Strahlen der Sonne. Das ist die Liebe des Großen Gottes zur Großen Göttin. Majestätisch entfalten die Pflanzen, die Bäume und Gräser sich gen Himmel. In dichten Nebeln steigt das Wasser zum Firmament empor. Das ist die Liebe der Großen Göttin zum Großen Gott. Wo Weibliches und Männliches einander in Liebe zugetan sind, einander durchdringen, da herrscht der Friede. Wo sie sich voneinander abwenden und außer Beziehung treten, da herrscht die Stockung. Darum ist die Liebe die einzige Form der Schöpfung ohne Zerstörung. Hüte dich, das Wechselspiel von Göttin und Gott auf das Geschlechtliche zu beschränken. Auch in der Liebe von Frau zu Frau, von Mann zu Mann, von Mensch zu Menschen, von Mensch zu Natur, von Lebewesen zum Kosmos lebt der Strom der Liebe von Gott und Göttin. |
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