Archiv der Pintausgaben 2000 - 2006

Nemetische Heimatzeitung

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Chronologie

Wir dokumentieren an dieser Stelle chronologisch die Ereignisse, die bisher die Entwicklung des nemetischen Projektes begleiteten. Diese Seite ist im Aufbau und wird dynamisch ergänzt.

1997 Begründung der Gruppe ETXEKOAK, die als Wohngruppe sich dem Wohnprojekt MIKA anschließen will. Diese Gruppe wird Opfer einer Verschwörung von spätstalinistischen und "autonomen" Kreisen um Jutta Dittfurth, die in ihrem Hass auf intentionale Gemeinschaften Personen verleumdeten und diffamierten, die Besucher des ZEGG waren oder sich mit der Arbeit dieser Gemeinschaft beschäftigten. Die Gruppe ETXEKOAK verläßt daraufhin das MIKA - Projekt.
1998 Aus ehemaligen Mitgliedern der Gruppe ETXEKOAK und Angehörigen einer Karlsruher MEIGA - Gruppe bildet sich die Gruppe MAITEA, die sich als Initiative zur Gründung eines Stammes / einer Großgemeinschaft sieht und es so in ihrem Gründungsdokument formuliert.
April 2000 Inspiriert durch einen ersten Besuch beim Stamm der Likatier in Füssen erscheint die erste Nemetische Heimatzeitung und propagiert den Begriff Nemetien als Ziel für die Bildung eines Netzes von Zukunfts- und Gmeinschaftsprojekten im südwestdeutschen Raum. Der Begriff Nemetien erblickt das Licht der Welt und die Idee der Gründung eines ersten Stammes der Nemeter nimmt Gestalt an.
August 2001 Sommercamp der Gruppe Maitea in Niederbronn, an dem die Anhänger des nemetischen Projektes teilnehmen.
August 2002 Sommercamp der Gruppe Maitea in Niederbronn, an dem die Anhänger des nemetischen Projektes teilnehmen.
September 2002 Erstes Nemetisches Wochenende im Haus Caer 21 in Jockgrim.
Frühjahr 2003 Selbstauflösung der Gruppe Maitea. Es ergab sich unter den Mitgliedern kein Konsens mehr für die Gründung einer großen Gemeinschaft. Ein Teil der Gruppe war auch dem Projekt Nemetien stets ablehnend gegenübergestanden.
August 2003 Erstes Sommercamp der Stämme, veranstaltet von der Gruppe Soshona, dem Stamm der Likatier und Anhängern des nemetischen Projektes
Dezember 2003 Raven und seine Tochter schließen sich als Lebemenschen dem Stamm der Likatier an, um mit Unterstützung dieser erfahrenen Gemeinschaft die Arbeit am nemetischen Projekt fortzusetzen.
April 2004 Ein nemetischer Chat und ein nemetisches Diskussionsforum werden eingerichtet
August 2004 Nemeter organisieren maßgeblich das Sommercamp der Stämme 2004
November 2004 In Malsch wird ein Samhain - Retreat durchgeführt.
Februar 2005 Die www.nemetien.org bekommt ein neues Gesicht. Die NHZ wandert in ein Unterverzeichnis.

Begriffserklärungen

MIKA "Mieterinneninitiaive Karlsruhe". Von verschiedenen Kreisen der politischen extremistischen Linken inspiriertes Wohnprojekt in Karlsruhe. Anfänglich von der sogenannten autonomen Szene stark beeinflusst, die auf politische Linientreue achtete, heute anscheinend unter dem Druck des gegebenen juristischen und politischen Rahmenbedingungen eher ein unpolitisches Wohnprojekt.  Webseite: MIKA.
Stamm der Likatier 1974 begründete Großgemeinschaft in Füssen im Allgäu, die sich als moderner Stamm versteht und über 200 Mitglieder zählt. Wie aus unseren Webseiten hervorgeht, ist das nemetische Projekt freundschaftlich und eng mit dem Stamm der Likatier verbunden. Die Webseite der Likatier: Stamm der Likater.
ZEGG "Zentrum für Experimentelle Gesellschaftsgestaltung". Intentionale Gemeinschaft in Belzig, südlich von Berlin. Das ZEGG ist stark beeinflußt von den Ideen von Dieter Duhm und Sabine Lichtenfels, die in Portugal eine andere Gemeinschaft begründeten. Das ZEGG hatte zeitweise einen großen und produktiven Einfluß auf gemeinschaftsinteressierte Menschen und inspirierte zahlreiche Gruppengründungen. Die im ZEGG vertretenen Ideen von "freier Liebe" wirkten sehr anstößig auf die Überreste der ehemaligen politischen Linken, so daß "Autonome" und Ex-Stalinisten in den späten 90er Jahren eine regelrechte Hexenjagd auf Menschen veranstalteten, die verdächtig waren, sich mit Ideen und Konzepten des ZEGG zu beschäftigen. Ironischerweise stimmten die "linken" Hexenjäger in Wortlaut und Diktion mit den kirchlichen Sektenbauftragten überein, die in den 90er Jahren in Sorge um ihre Kirchengänger Kampagnen gegen die "Sektengefahr" veranstalteten. Den Göttern sei Dank sind diese skurrilen Zeiten vorbei.

Wer sich über die Arbeit des ZEGG oder der mit dem ZEGG befreundeten Gemeinschaft Tamera beschätigen will, informiere sich am besten aus erster Hand über deren Webseiten: ZEGG, Tamera

 
Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: nemetien@nemetien.org
Stand: 09. Februar 2005